Wartezimmer-Bildschirm: Was drauf gehört und was nicht
Ein Bildschirm im Wartezimmer beantwortet die Fragen, die sonst an der Anmeldung landen. Vorausgesetzt, er zeigt die richtigen Dinge, und zwar wenige.
Das Ziel: weniger Fragen am Tresen
Die Anmeldung ist der Engpass jeder Praxis. Jede Frage nach Sprechzeiten, Urlaub oder Rezeptbestellung kostet Zeit, die für Patientinnen und Patienten am Telefon fehlt. Der Bildschirm im Wartezimmer soll genau diese wiederkehrenden Fragen abfangen.
Was auf den Bildschirm gehört
- Sprechzeiten und Abweichungen, etwa Brückentage oder Fortbildungen
- Urlaubs- und Vertretungsregelung mit Name und Adresse der Vertretung
- Wie Rezepte, Überweisungen und Termine bestellt werden
- Hinweise zu Impfungen oder Vorsorge, die gerade anstehen
- Notdienst und die 116 117 für Zeiten außerhalb der Sprechstunde
- Ein kurzes Willkommen mit dem Praxisteam
Sechs bis acht Folien reichen. Jede Folie bleibt zehn bis fünfzehn Sekunden stehen. So sieht jemand, der zehn Minuten wartet, alles mehrmals, ohne dass es nervt.
Was du weglassen solltest
Alles, was Angst macht oder verkauft. Lange Krankheitsbilder, Fotos von Befunden und aggressive Werbung für Selbstzahlerleistungen haben im Wartezimmer nichts verloren. Auch Laufschrift und Nachrichtenticker lenken eher ab, als dass sie helfen. Und: keine personenbezogenen Daten. Aufrufe mit Namen gehören nicht auf einen Bildschirm, den alle sehen.
Lesbarkeit im Wartebereich
Viele schauen aus drei bis fünf Metern Entfernung und nicht immer mit Brille. Große Schrift, starker Kontrast und eine Aussage pro Folie sind wichtiger als ein schönes Foto. Die Praxis-Vorlagen in lumafy sind darauf ausgelegt: Du trägst Text in Felder ein, Schriftgröße und Abstände bleiben fest.
So richtest du es ein
Bildschirm aufhängen, Amazon Signage Stick einstecken oder den lumafy Screen einschalten, Code im Konto eingeben. Dann das Branchenpaket Praxis wählen und die Vorlagen ausfüllen. Wer zwei Standorte hat, legt für jeden eine eigene Wiedergabeliste an und pflegt gemeinsame Folien nur einmal.
Datenschutz
Die Inhalte liegen auf Servern in Deutschland, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung bekommst du von uns. Weil auf dem Bildschirm keine Patientendaten erscheinen, bleibt die Sache einfach.
