← Blog Gestaltung

Lesbar aus fünf Metern: Sieben Regeln für Inhalte auf Bildschirmen

Ein Bildschirm ist kein Plakat und keine Website. Er wird im Vorbeigehen gelesen, oft aus Entfernung, nie länger als ein paar Sekunden. Dafür gelten eigene Regeln.

Bildschirm im Einzelhandel

1. Eine Aussage pro Folie

Wer vorbeigeht, nimmt eine Sache mit. Gibt es drei Angebote, sind das drei Folien, nicht eine Folie mit drei Spalten.

2. Groß genug schreiben

Als Faustregel gilt: Je weiter weg die Leute stehen, desto größer die Schrift. Was auf dem Laptop angenehm aussieht, ist auf dem Bildschirm an der Wand oft zu klein. Überschriften dürfen ruhig ein Viertel der Bildschirmhöhe einnehmen.

3. Kontrast vor Farbe

Heller Text auf dunklem Grund oder umgekehrt. Text auf unruhigen Fotos ohne Abdunklung ist schwer lesbar, besonders bei Gegenlicht im Schaufenster.

4. Wenig Text

Zehn bis fünfzehn Wörter pro Folie sind ein guter Richtwert. Alles, was mehr braucht, gehört auf einen Flyer oder eine Website.

5. Lange genug zeigen

Acht bis fünfzehn Sekunden pro Folie. Kürzer liest niemand zu Ende, länger wirkt wie ein Standbild.

6. Bewegung sparsam einsetzen

Ein kurzes Video oder eine sanfte Überblendung zieht den Blick an. Laufschrift, Blinken und ständig wechselnde Effekte strengen an und wirken billig.

7. Aktuell halten

Nichts schadet einem Bildschirm mehr als das Weihnachtsangebot im Februar. Gib Folien ein Enddatum, dann räumt sich die Wiedergabeliste selbst auf.

Tipp aus der Praxis: Die Vorlagen in lumafy halten diese Regeln für dich ein. Du füllst Felder aus, Schriftgröße, Kontrast und Abstände bleiben fest. Deshalb verrutscht auch nach dem zehnten Wechsel nichts.

Über 100 fertige Vorlagen für Gastronomie, Praxis, Handel, Hotel, Fitness und mehr findest du unter Vorlagen.

Probier eine Vorlage aus.
14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte. Fragen? +49 89 125037800
Kostenlos testen

Weiterlesen